Bewertungsmodell

Die dynamische Steuerung der Asset Allocation auf der Ebene von breit diversifizierten Anlageklassen erfolgt optionsbasiert. Die Ideen von Fischer Black und Myron Scholes wurden mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet und bilden den Ausgangspunkt unseres systematischen Bewertungsmodells.

Die Grundlagen des Modells bilden risikoneutrale Wahrscheinlichkeiten der zu steuernden Anlageklassen. Das streng regelgebundene Bewertungsmodell berechnet dabei anhand von Risikoschätzern die Allokationsquoten der Anlageklassen. Eine Anpassung der Quoten findet periodenbezogen statt.

Im Ergebnis führt das wissenschaftlich fundierte Bewertungsmodell zu folgenden Rendite- und Risikoeigenschaften:

  • Nachhaltige und systematische Begrenzung des Verlustpotenzials
  • Hohe Partizipation an dem Renditepotenzial des Risikoträgers
  • Stark asymmetrische rechtsschiefe Renditeverteilung
  • Sehr gute Diversifikationseigenschaften

    Das Bewertungsmodell arbeitet ausschließlich regelgebunden ohne explizite Renditeprognosen. Dadurch ist das Modell sehr gut simulationsfähig und liefert im Gegensatz zu „herkömmlichen“ Rückrechnungen valide Modellergebnisse.

    Monte-Carlo-Simulationen bestätigen die Kerneigenschaften des Bewertungsmodells, insbesondere die nachhaltige und systematische Reduktion des Verlustpotenzials.